American Express mit gutem Quartalsergebnis

Eine brummende US Wirtschaft, niedrigere Steuern und sich scheinbar im Kaufrausch befindende Kunden - eine perfekte Mischung, wie nun auch der Kreditkarten-Riese American Express feststellen durfte.

Nettogewinn: Plus 22 Prozent gegenüber 2017

Wird der Nettogewinn des dritten Quartals mit dem vergangenen Jahr verglichen, so darf sich die Kreditkartengesellschaft American Express über eine Steigerung von über 22 Prozent auf rund 1,7 Milliarden US Dollar (umgerechnet: rund 1,5 Milliarden Euro) freuen. Auch die Erlöse sind um 9 Prozent - also auf rund 10 Milliarden US Dollar - gestiegen. Nachbörslich ist das Wertpapier in weiterer Folge um 1,0 Prozent nach oben geklettert, weil die Ergebnisse wesentlich besser als erwartet ausgefallen sind. Wer aktuell auf der Suche nach einem Kreditkartenanbieter ist, der wird zwar mit den Umsatzzahlen des Unternehmens nicht viel anfangen können, jedoch aber mit Erfahrungen und Testberichten - hier findet man etwa die wesentlich aussagekräftigeren American Express Kreditkarte Erfahrungen.

Erwartungen wurden bereits „nachgebessert“

American Express erwartet nun auf Jahressicht ein auf der Einnahmenseite stattfindendes Wachstum zwischen 9 Prozent und 10 Prozent. Laut Schätzungen soll das bereinigte Ergebnis je Aktie zudem zwischen 7,30 US Dollar und 7,40 US Dollar liegen. Noch im Juli sprach man von Seiten American Express, dass das „Wachstum wird bei mindestens 9 Prozent“ liegen werde - ursprünglich war man sogar nur von einem Wachstum im Bereich der 8 Prozent ausgegangen. Anhand der im Vorfeld berechneten Gewinnspanne hätte sich ein bereinigtes Ergebnis zwischen 6,90 US Dollar und 7,30 US Dollar pro Aktie ergeben.

Konsumfreude und Steuerreform - eine hervorragende Mischung für Kreditkartengesellschaften

Aber nicht nur American Express durfte sich im dritten Quartal über ein ordentliches Plus freuen - natürlich profitieren auch die Konkurrenten Mastercard und VISA von der boomenden US Konjunktur und der scheinbar nicht enden wollenden Konsumfreude der amerikanischen Verbraucher. Je mehr nämlich mit der Kreditkarte bezahlt wird, desto mehr verdienen natürlich die Kreditkartenunternehmen an den sogenannten Transaktionsgebühren. Zudem hat die von Donald Trump eingeführte Steuersenkung auch den großen Unternehmen geholfen: Lag die effektive Steuerquote von American Express im vergangenen Jahr noch bei 26 Prozent, so beträgt sie heute nur noch 22 Prozent.




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